2018
, UFER_STUDIOS
Dauer // length: 90 Min.
Performance: Oliver Connew, Daniella Eriksson, Mariola Groener, Przemek Kaminski,
Maxwell McCarthy, Olivia McGregor, Michelle Moura, Günther Wilhelm.
Sound: Rudi Fischerlehner, Mariola Groener
Video, documentation: Stefan Landrock
Technik // Technics: Andreas Harder, Jan Römer
Produktion // production: Elisa Calosi
Presse // press: AugustinPR
Assistenz // assistance: Assaf Hochman
Vermittlungsprogramm // mediation programme:
Holger Hartung / FU Berlin, Maren Witte / Tanzscout Berlin



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-> Dokumentation // documentation D.R.A.G.


D.R.A.G. ist ein 4-teiliger Performance-Abend. Die einzelnen Buchstaben des Titels stehen für jeweils eigenständige thematische Felder, in deren Zentrum sich die Wandlungen und Weitungen von Wirklichkeiten vom Menschen und den ihn umgebenden Strukturen spiegeln. Gemeinsam bilden diese ein Gefüge aus installativen, performativen, realen und imaginären Räumen.

im ersten Raum erwartet die Zuschauer*innen im Teil D. (Dingus) zunächst eine performative Situation mit einem Gegenstand, die das Ausloten vom Subjekt- und Objektverhältnissen ins Zentrum rückt. Der zweite Teil R. (Realities) schließt direkt an, es ist eine Solo-Performance, die mehrere Realitätsebenen in einer Person vereint.

 
 
 
 
 
 
 
 

Anschließend begibt sich das Publikum in den nächsten Raum. Hier, im dritten Teil A. (Android-Animal), erwartet die Zuschauer*innen zunächst eine performative Situation mit fünf Tänzer*innen auf einer Spiegelfläche; deren Bewegungssprache ist eine Untersuchung an den Grenzen des Humanen. Im vierten Teil G. (Group) schwebt eine Gruppe unisono durch den Raum. Ist es eine durch Gleichklang erfüllte – oder etwa gesteuerte – Gemeinschaft?

Als eine Art grenzerprobendes, performatives Labor spiegelt D.R.A.G. eine kaleidoskopartige Selbst-Welt-Wahrnehmung: schillernd, vielfältig und unbeständig.

Schöne neue Welt?

Eine WILHELM GROENER Produktion, gefördert durch Basisförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit der Tanzfabrik, Mapping Dance Berlin, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, INP-Innovatives Potential Kultur, Tanzscout. Mit freundlicher Unterstützung der Uferstudios, Museum of Media History, tanznetz.de, Ask Helmut und Eternal Light.

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D.R.A.G. is a 4-part performance evening. The single letters of the title refer to separate thematically fields, which reflect the transformations and expansions of human realities and its relations to the structures surrounding them. Together they form a texture of installative, performative, real and imaginary spaces.

In the first space the audience initially discovers the part D. (Dingus)—a performative situation with a thing, that focuses on the exploration of subject and object relations.

The second part R. (Realities) is directly connected. It is a solo performance that unites several layers of reality in one.

For the next two parts the audience moves to another space.

The third part A. (Android-Animal) is an encounter with five dancers on a mirror surface; their movement language is an exploration on the borders of the human.

Finally, in the fourth part G. (Group) the performers move in establishing a seemingly floating and unified—or perhaps remotely controlled—community.

As a kind of a boundary-crossing laboratory, D.R.A.G. mirrors a kaleidoscopic sense of the self and the world; dazzling, manifold and volatile.

A brave new world?

A WILHELM GROENER production funded by the Basic funding of the Senate Department for Culture and Europe. In Cooperation with Tanzfabrik Berlin, and with the kind support of Uferstudios, Tanznetz, Ask Helmut, Museum of Media History, and Eternal Light.